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Vulkan-Ausbruch in Guatemala
Am Donnerstag, den 27.05.2010, brach der Vulkan Pacaya (25 km von Guatemala-Stadt entfernt) aus. Große Mengen Asche und Steinbrocken stieß der Pacaya aus, so dass tausende Menschen nahe des Vulkans evakuiert werden mussten. Zahlreiche Menschen wurden verletzt, ein Journalist kam beim Filmen des Ausbruchs durch herabfallende Gesteinsbrocken ums Leben. Präsident Colom verhängte in den Provinzen Guatemala, Escuintla und Sacatépequez den Ausnahmezustand. Der Asche- und Sandregen löste zeitweilig ein Verkehrschaos aus: der Flughafen musste geschlossen werden und in Guatemala-Stadt mussten Bulldozer die Straßen von einer acht Zentimeter dicken Ascheschicht befreien. Der Pacaya ist einer der aktivsten Vulkane Mittelamerikas; zuletzt musste im Jahr 2000 der Flughafen in Guatemala-Stadt gesperrt werden.
Quellen:
bz-berlin
tagesschau.de
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Liebe in Zeiten der Korruption
Nicht oft schafft Guatemala es auf die Titelseiten der deutschen Medien. Rund ein Jahr nach dem spektakulären Mord an Rodrigo Rosenberg, welcher Guatemala eine politische Krise und Präsident Colón in Bedrängnis brachte (wir berichteten), beschäftigt sich das Zeitmagazin in seiner aktuellen Ausgabe mit dem Tod des bekannten Juristen und Politikers.
Der Artikel eröffnet eine neue Sichtweise auf den Vorfall und verwandelt ihn von einer politischen Affaire in ein Liebesdrama. Gleichzeitig zeichnet er ein anschauliches Bild des Landes, das in Korruption und Gewalt gefangen ist. Den äußerst lesenwerten Beitrag finden Sie
hier.
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Viertes Haus durch den Einsatz der Pallottinerinnen
Kurz vor Weihnachten 2009 organisierten Sr. Reginata, Sr. Gabi und ihre Helfer/innen erneut einen Flohmarkt für De Casas a Hogares Alemania. An zwei Adventswochenenden (12./13. & 19./20. Dezember) verkauften sie Trödel, Bücher, Selbstgebasteltes und selbst gemachte Lebensmittel im Vinzenz-Pallotti-Hospital in Bensberg. Durch den Erlös dieser Waren und weitere Spenden nahmen die Pallottinerinnen 1050 Euro ein und ermöglichen nun schon zum vierten Mal den Bau eines Hauses für Bedürftige in Guatemala. Vielen Dank an unsere treuen und zuverlässigen Partner im Vinzenz-Pallotti-Hospital, besonderer Dank an Sr. Reginata und Sr. Gabi!

Weitere Bilder der Häuser finden Sie
hier.
Dezember 2009
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Läufer gesucht
De Casas a Hogares war am 25.04.2010 beim Heidelberger Halbmarathon vertreten. Thomas Schmoch lief die Stecke mit dem anspruchsvollen Höhenprofil in 1:46:36h für De Casas a Hogares Alemania. Nächstes Jahr möchten wir als Team antreten um Sponsoren für die Arbeit in Guatemala zu werben. Unser Team soll dabei möglichst groß werden! Wer Interesse hat im April 2011 mit uns zu laufen, ist herzlich eingeladen sich unter kontakt@hoffnungbauen.de bei uns zu melden.
Im Vorfeld des Laufes sollen Sponsoren geworben werden, für die wir dann auf speziell gedruckten Trikots Werbung laufen. Je mehr Läufer wir sind, desto wertvoller wird unsere Werbefläche sein und umso mehr Häuser können wir mit dem Erlös bauen.
April 2010
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Familie übernimmt Hauspatenschaft
Herzlich bedanken möchten wir uns bei Familie Wehowsky - Führer, die mit ihrer Spende dafür sorgte, dass Haus 254 seinen neuen Eigentümern übergeben werden konnte.

Weitere Bilder finden Sie
hier.
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Joe Collins erhält Auszeichnung von der Regierung Guatemalas
Joe Collins, Gründer und Vorsitzender unserer Partnerorganisation De Casas a Hogares, erhielt am 24.09.2009 die Weiße Rose von der guatemaltekische Regierung. Diese ist eine Auszeichnung, die jedes Jahr für besonderes Engagement in der Armutsbekämpfung und Friedensarbeit in Guatemala vergeben wird. Bei einer offiziellen Feier vor dem Nationalpalast in Guatemala Stadt bekam Joe stellvertretend für alle Mitarbeiter von DCAH den Preis übergeben. Der Preis kann als Zeichen dafür verstanden werden, dass unsere Arbeit in Guatemala wahr genommen und geschätzt wird, muss man sich doch immer wieder vor Augen halten, dass auch unsere Arbeit nur unter Duldung der Autoritäten überhaupt möglich ist.
Dezember 2009
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Guatemalas Regierung ruft den Hungernotstand aus
Im September dieses Jahres rief Alvaro Colom, der Präsident Guatemalas, den Hungersnotstand aus: 462 Menschen, darunter 54 Kinder, sind zwischen Januar und September 2009 in Guatemala verhungert, weitere 400.000 Familien sind von Hunger bedroht.
Auslöser der Hungersnot war eine ungewöhnliche Dürreperiode. Mehr als ein Drittel der Maisernte und über die Hälfte der Bohnenernte – beides Hauptnahrungsmittel in Mittelamerika – sind durch die Dürre zerstört worden. Colom macht dafür den Klimawandel verantwortlich. Doch die Ursachen der Hungerkatastrophe sind breit gefächert:
Eine Million Kinder in Guatemala sind laut UNICEF mangel- oder unterernährt. Verelendung und Nahrungsmangel sind zwar sicherlich einerseits auf globale Veränderungen wie Klimawandel und Weltwirtschaftskrise zurückzuführen, doch auch Probleme, die für Guatemala spezifisch sind, führten in Guatemala zur Hungersnot. Ein großer Teil der guatemaltekischen Bevölkerung lebt immer noch von Subsistenzwirtschaft. Bauern, die nur ein kleines Feld besitzen und von dem leben müssen, was sie ernten, haben nichts mehr, wenn eine Dürreperiode das Land befällt. Weitere Stimmen wie die Maya-Organisation CONIC machen auch die Biospritproduktion für die Krise verantwortlich: <<Der Staat gibt dem Anbau von Palmöl und Zuckerrohr (für Biosprit) erste Priorität, während er den indigenen Völkern das Recht auf eigenes Land verweigert.>> So müssen die Felder zur Lebensmittelproduktion den Feldern zur Biospritproduktion mehr und mehr weichen.
Sehen sie dazu auch den Bericht der Tagesthemen vom 29.09.2009!
weitere Quellen:
tagesschau.de
taz.de.
Telepolis
September 2009
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Ärzte ohne Grenzen
über die Gewalttaten mit sexuellem Hintergrund:
video
September 2009
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POLITISCHE KRISE IN GUATEMALA
Guten Tag, mein Name ist Rodrigo Rosenberg Marzano, und wenn Sie dieses Video sehen und hören, bedeutet das, dass ich von dem Präsidenten Guatemalas, Alvaro Colom, ermordet wurde
Mit diesen Worten beginnt ein auf Youtube veröffentlichtes Video, dass die guatemaltekische Regierung vergangenen Monat in eine tiefe Krise gestürzt hat und die These ihrer tiefen Verstrickung in Drogenhandel und organisierte Kriminalität stark untermauert.
mehr.
Juni 2009
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Pressestimmen über Guatemala
In a period of increasing economic uncertainty -- marked by food and energy crises and an economic slowdown -- special effort must be made to guard against backsliding in social development and human rights.
Associated Press
Published: October 1, 2008
GUATEMALA CITY:A United Nations report says rising food prices have pushed half a million Guatemalans into poverty. A report from the U.Ns World Food Program says another half a million of Guatemala‘s poor are now living in extreme poverty due to increased prices for the country‘s basic food staples. Guatemalan have seen corn, rice and bean prices rise by more than 40 percent in the last two years.The report‘s author Nicholas Virzi of Rafael Landivar University in Guatemala City said another 200,000 Guatemalans who are not living under the poverty line are also struggling to purchase food.
More than half of Guatemala‘s 12 million people live on less than US $2 a day.
Fearing a Drought of Aid
As Major Economies Totter, Bush Urges Commitment to World‘s Most Vulnerable
Washington Post, October 22, 2008
http://www.washingtonpost.com
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Eindrücke
Im Dezember stellte De Casas a Hogares Haus Nummer 49 fertig. Hier ein paar Eindrücke von der Arbeit:

So hatte die sechsköpfige Familie bisher gewohnt. In dieser kleinen Hütte wurde gekocht und geschlafen.

Die alleinerziehende Mutter und ihre Kinder packen auch mit an.

Nach vier Tagen harter Arbeit kann die Famile ihr neues Eigenheim beziehen.

Einen Tag darauf sind auch die Hochbetten für die Kinder fertiggestellt. In dieser Nacht werden sie das erste Mal in ihrem Leben in einem eigenen Bett schlafen.
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Copyright © 2006 @ De Casas a Hogares Alemania e.V.
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